Canals feiert das Fest des San Antonio

Heute ist ganz Canals auf den Beinen: gefeiert wird das Fest des Stadtheiligen Antonio, dem auch die schöne, alte Kathedrale mit ihren zwei Kirchtürmen gewidmet ist. Schon Wochen zuvor lagern die Dorfbewohner Wagenladungen von Pinienstämmen und -ästen am Dorfeingang. Dann befördert eine ganze Mannschaft von Spezialisten diese auf den historischen Platz vor der Kirche und baut sie dort kunstvoll zur hoguera (einem gut 20m hohen Scheiterhaufen) auf.

Am Tag des San Antonio zieht eine Prozession durch Canals. Die Kinder sind dazu festlich und traditionell gekleidet und schliesslich gesellen sich beim Einzug in die Kirche auch die stolzen Eltern dazu. Höhepunkt des Tages ist das Abbrennen der hoguera am späten Abend vor der Kulisse der spätmittelalterlichen Kirche und inmitten der Bürgerhäuser, die diesen Platz in der Altstadt säumen.

Aber dieses Jahr ist alles ein bisschen anders. Zuoberst auf der hoguera thront erstmals ein kleiner Bio-Orangenbaum, ja, ein Bäumchen von der Casa del Mas! Besser gesagt, sind es ein paar Äste mit Früchten, so arrangiert, dass sie aussehen wie ein Bäumchen. Die Statue des heiligen Antonio und sein Ferkel sind dieses Jahr ebenfalls mit Orangen der Casa del Mas dekoriert. Dies gilt als eine Geste der Dankbarkeit all derjenigen, die im wichtigen Erwerbszweig der Zitruskultur tätig sind.

So erhofft sich wohl mancher Pflanzer, damit auf den Segen des Stadtheiligens für die nächste Orangensaison zählen zu können. Wenn also dieses Jahr Sonne und Regen sich zur rechten Zeit und in optimaler Menge ein Stelldichein geben, so dürfte dies dank der Orangen am Fest des San Antonio so sein!

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