Den Früchten geht es trotz der Hitze prima

Oft wurde ich diesen Sommer gefragt, «Wie geht es den Orangen denn so? Ihr habt es in Spanien bestimmt noch heisser und trockener als wir hier in der Schweiz, nicht wahr?» Fast täglich bin ich mit unserem Betriebsleiter Fede in Kontakt und in den letzten Wochen hat er immer wieder gesagt es laufe alles nach Plan, die Bewässerung funktioniere problemlos und den Bäumen und Früchten gehe es gut. Aber so richtig glauben tut man so etwas halt doch erst dann, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. So war ich schon ein wenig gespannt, als ich letzte Woche zum ersten Mal nach den Sommerferien wieder in Canals auf der Casa del Mas angekommen bin.

Um eine lange Geschichte kurz zu fassen: Fede hatte Recht. Den Orangenhainen und der kommenden Ernte geht es blendend. Die Bäume haben eine prächtige dunkelgrüne Farbe, was darauf hinweist, dass es ihnen weder an Nährstoffen noch an Wasser fehlt. Die Blätter glänzen und sind auch während den heissesten Stunden des Tages nicht eingerollt. Viele kleine, junge, hellgrüne Triebe voller neuen Blättern sind auszumachen.

Die Früchte sehen ebenfalls gut aus, bis auf einen kleinen Teil der exponiertesten Früchte, die Hagel erwischt haben. Im August gab es zwei heftige Gewitter, die beide nur wenig Regen dafür umsomehr Hagel brachten. Der Schaden hält sich zum Glück in Grenzen. Wir werden jene Früchte mit lädierten Schalen (Fäulnis-Risiko) nach der Ernte und vor dem Versand in die Schweiz aussortieren.

Speziell erfreulich ist, dass die 900 Clementinen- und Zitronenbäume, welche wir vor zwei Monaten gesetzt haben, ausgezeichnet gedeihen. Sie sind schon fast doppelt so gross als zum Zeitpunkt der Pflanzung! Fede, Paco, José und unser ganzes Team haben in der heissesten Jahreszeit sichergestellt, dass jeder Setzling genügend Wasser erhält, und dass die Abdeckplanen gut verlegt sind und somit die Bäume effektiv vom wuchernden Beikraut schützen. Eine Überraschung waren die Hasen, von denen es zurzeit mehr denn je gibt. Kaum waren die Bäume gepflanzt, haben tausende von Hasen unser neues Feld im Barranco (Bachbett) gestürmt. Da mussten wir sofort die dünnen, verletzlichen Stämme mit Netz-Manschetten schützen. Jetzt ist alles aufgegleist, so dass wir in rund 6 bis 8 Jahren die ersten Clementinen und Zitronen von diesen neuen Feldern ernten dürfen.

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  • Super, da können wir uns auf die tollen Früche freuen

    So schön, wie Ihr die Pflanzen hegt und pflegt, damit wir im Winter wieder die süssen Früchte haben.

  • Freude herrscht!!!

    Wir freuen uns auf die kommende Ernte. Schön, dass es den Pflanzen - auch den jungen - trotz Hitzesommer gut geht.