Margarita, der heimliche Star der Plantage

Die hübsche Eseldame hört auf den Namen Margarita.

Gestern Abend nahmen wir sie mit auf eine Tour durch die Plantage, bei der mir Boris die als letztes zum Grundstück gestossenen Felder und das dazugehörige, etwas heruntergekommene Haus zeigte. Es wird in ein paar Jahren restauriert und voraussichtlich ebenfalls als Ferienhaus angeboten werden. Die Sicht von der Terrasse über die scheinbar endlosen Orangenfelder und auf Montesa ist schon jetzt spektakulär.

Nachdem wir Margarita wieder in ihren Stall gebracht hatten, folgte noch ein kleiner Ausflug zum nahegelegenen Schloss in Montesa. Diese imposante Festung, welche im 18. Jahrhundert von einem Erdbeben arg zerstört wurde, thront hoch oben über dem Dorf und wird als Ausflugsziel geschätzt.

Seit der Krise in Spanien wurden jegliche nicht essentiellen Unterfangen gestoppt: dazu gehört auch der Wiederaufbau und die Aufbereitung des Schlosses für den Tourismus. Die grosszügig angelegte Strasse endet daher etwas abrupt vor diesem Koloss: die fehlende Beleuchtung trägt zur spannenden, etwas mulmigen Stimmung bei. Die Sicht auf die umliegenden Orte ist aber phänomenal, ich kann daher einen Besuch, sei es mit oder ohne Tageslicht, nur empfehlen.

Heute früh kam Margarita schon zu ihrem nächsten Einsatz: als stolzes Zugtier vor einem extra für sie beschafften Wagen. Obwohl sie die Situation zuerst noch etwas skeptisch betrachtete und bei ihren Versuchen mit dem neuen Wagen von einem Dutzend Augen verfolgt wurde, absolvierte sie auch diese Aufgabe mit Bravour. Sie ist definitiv angekommen auf der Casa del Mas.

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